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Luca Schreg gewinnt Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb
Wir gratulieren Luca Schreg, Klasse 6 a! Er hat beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs am 25.02.2021 teilgenommen und diesen gewonnen. Dieser Teil des Wettbewerbs fand komplett online statt. Per Video-Einsendung beteiligten sich die Schulsieger mit 3-minütigen Vorlesepassagen aus ihren Lieblingsbüchern.
Luca entschied sich für Band 1 der Reihe „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ von der Autorin Claudia Frieser: „Das Buch wollte ich sowieso ein zweites Mal lesen, und da dachte ich mir, das ist das richtige Buch für den Lesewettbewerb.“
Darin geht es um Oskar, der nach einer Zeitreise im mittelalterlichen Nürnberg des Jahres 1484 erwacht und dort den noch jungen Albrecht Dürer kennenlernt. Als dieser am Abend nach Hause geht, bleibt Oskar allein zurück und versucht, ein Nachtquartier zu finden...  
„Die Textstelle habe ich mir ausgesucht, weil es ab diesem Zeitpunkt das erste Mal so richtig spannend wurde“, meint Luca Schreg.
Es ist gar nicht so einfach, eine gute Stelle in einem Buch zu finden, die die Voraussetzungen für den Wettbewerb erfüllt. Denn die Vorgaben sind sehr exakt. Das Video darf nicht geschnitten werden. Gelesen wird maximal drei Minuten. Die Textstelle im Buch muss im Original ohne Kürzungen vorgelesen werden. Zudem muss sie inhaltlich so gut verständlich sein, dass alle Jurymitglieder, die vielleicht das Buch nicht kennen, sofort gebannt zuhören.
Vor allem wird aber die Vorlesequalität bewertet. Wie wird betont? Lebt der Vorleser mit dem Text mit? Dabei geht es nicht um Schauspielerei, sondern um den sinnvollen Einsatz der Stimme. Die muss eben immer genau zur Textstelle passen.
Luca meint: „Zwischenzeitlich war ich kurz vor dem Aufgeben, weil das Lesen einfach nicht so klappen wollte, wie ich mir das vorstellte. Bei der Videoaufnahme war ich ganz nervös und musste öfter mal zum Lachen anfangen.“
Der Einsatz und die Nervosität haben sich gelohnt.
Als Geschenk und Anerkennung für seine Leistung erhielt Luca eine Urkunde und zwei Bücher zum Schmökern.
Jetzt bereitet er sich auf den Bezirksentscheid vor und hofft insgeheim, dass „wieder alles online ist.“ Denn da entfällt der zweite Teil der Bewertung: das „prima vista“,  Vorlesen eines völlig unbekannten Textes aus dem Stegreif.
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